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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten zum Bauvorhaben Basketshalle.
Nun doch nur noch im Klagewege zu verhindern: Burger King neben Wohn- und Schulzentrum
Im August 2006 verkündete Bonns Wirtschaftsförderer Martin Ogilvie noch: „Es wird (...) keinen Drive In und auch keine 24 Stunden- Öffnungszeiten geben. Dagegen haben sich viele Bürger im Bebauungsplanverfahren gewehrt.“ (GAZ v. 18. August 2006, S. 7).
Die Funkstille, die zu diesem Thema anschließend herrschte, sollte die Öffentlichkeit offenbar nur von weiteren Protesten und Klagen abhalten. Auch wenn es jetzt immer noch keine öffentliche Stellungnahme des Wirtschaftsförderers gibt: Inzwischen steht fest, dass der Burger King mit all seinen Nachteilen für die das Wohn- und Schulzentrum doch kommen soll und ernsthafte Alternativen nicht mehr in Erwägung gezogen werden.
Unabhängiges Einzelhandelsgutachten bestätigt Bürgerforum: Mega- Einkaufzentrum an der Basketshalle gefährdet Einkaufszentren
Das in der Sitzung der Bezirksvertretung vom 23.01.2007 vorgestellte Gutachten des Stadtplaners Donato Acocella zum Thema Einkaufen im Stadtbezirk Hardtberg bringt es auf den Punkt: Das neue Mega-Einkaufszentrum unterhalb der Basketshalle bedroht die ortsnahen Versorgungszentren Brüser Berg und Finkenhof in ihrem Bestand.
Das Bürgerforum Basketshalle hat in seinem Rundschreiben an die Politiker frühzeitig auf die Gefahren für die Existenz der kleinen Einkaufszentren und die Folgen für die fußläufige Versorgung gerade der älteren Mitbürger hingewiesen. Es erstaunt daher, wenn erst jetzt, nachdem mit den Baumaßnahmen begonnen wurde, sich Politiker Gedanken über die unerwünschten Folgen ihrer Entscheidung zu machen beginnen (GAZ v. 25.01.207, S. 10). Der Diskussionsauftrag, den die Bezirksvertretung an die Verwaltung gegeben hat, kommt mit Sicherheit zu spät. Dabei waren die Fakten wieder einmal allen Entscheidungsträgern von Anfang an bekannt: Die Fachleute in der Verwaltung der Stadt Bonn hatten stets Bedenken gegen ein von der Firma Lidl in Auftrag gegebenes und im Bebauungsplanverfahren vorgelegtes Einzelhandelsgutachten erhoben. Von den Kommunalpolitikern neben der Zentrenschädlichkeit billigend in Kauf genommene Folge: Bürger der eigenen Stadt werden in Klageverfahren gegen eine Stadtverwaltung getrieben, die die Bedenken ihrer Bürger eigentlich teilt.
Der Generalanzeiger berichtete es am Donnerstag, 6. April 2006:
Bezirksvorsteher Gerhard Lorth will den Regionalrat einschalten, weil die Alfterer Gemeinde es wagt, einen 700 m² großen Lidlmarkt in Oedekoven zu genehmigen. Solch ein Lebensmittelmarkt werde sich negativ auf das Ortszentrum von Duisdorf auswirken.
Diese Befürchtung des Bezirksvorstehers ist wohl richtig, aber es erstaunt den unvoreingenommenen Leser doch sehr, warum diese Befürchtung nicht für das viel größere Lidl- Einkaufzentrum an der neu geplanten Basketshalle zutreffen soll. Ist der Bezirksvorsteher hier auf einem Auge blind? Sieht er nur die Gefahr aus Alfter, nicht aber das Kuckucksei, das er sich selbst ins Nest legt?
Die Ratsvorlage zum Flächennutzungsplan betr. das Einkaufzentrum Basketshalle enthält den erwarteten Jahresumsatz des neuen Geschäftszentrums im Stadtbezirk Hardtberg:
20 Millionen Euro.
Dass dieser Umsatz jedenfalls nicht aus Alfter, sondern aus dem nahen Duisdorfer Ortskern und besonders auch vom Brüser Berger Geschäften abgezogen werden soll, leuchtet wohl jedem ein, ausgenommen vielleicht dem Bezirksvorsteher Gerhard Lorth..
Die Stadt Bonn veranstaltet auch im Stadtbezirk Hardtberg eine Bürgerversammlung zum Thema Bürgerhaushalt 2006/2007:
Donnerstag, 2. März 2006, 19:00 Uhr,
Sitzungssaal im Rathaus Hardtberg,
Villemombler Straße 1
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